Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…
Wehmütig beobachte ich seit letzter Woche die leerer werdenden Regale in Annelis und meinem Büro. Seit dem 1. August 2007 sind wir in diesen vier Wändern – die oftmals dünner waren als ein Blatt Papier – nahezu durch dick und dünn gegangen. Freud und Leid lagen stets nah beieinander.
In herzhafte Lachanfälle meinerseits ist Anneli oft genug selbst mit eingefallen. Die Urlaubstüte mit Möwengeschrei, Wellenrauschen und Raggae-Musik kam zum Einsatz, wenn gar nichts mehr ging. Damit die Spucke beim Lolli-Lutschen (am liebsten Lakritze!) nicht in die Tastatur tropfte, klebten wir uns stets ein Stück Tesafilm unten um das Loch im Stiel. Stressigen Zeiten wirkten wir mit kleinen Aufmerksamkeiten entgegen – mal lag auf dem Schreibtisch der anderen ein Buch, mal ein bunter Blumenstrauß, mal ein Stückchen Schokolade. Nun heißt es Abschied nehmen. Die tollste Bürokollegin, die ich je hatte (okay, sie war auch die erste überhaupt…) geht. Zum Glück nur zwei Türen weiter. Warum? Das könnt ihr hier lesen.
Meine Wehmut vertreibt mir ein wenig der erste Frühlingsgruß auf dem Vorplatz, den ich euch zu Beginn des neuen Monats – zumindest per Foto – mit auf den Weg geben möchte. Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…


