Fütterung der Raubtiere
Heute hatte ich meine Premiere als Hegerin! Bewaffnet mit Hundefutter und reichlich Hühnerküken ging es bei den Waschbären los. Eine Bärin stand schon wartend am Tor – der habe ich erst einmal ein Küken gegeben, damit sie mich vorsichtig durch das mit Strom führendem Draht versehene Tor gehen ließ. Gleich darauf war sie schon wieder bei mir und nahm ganz vorsichtig, aber sehr bestimmt, das Hundefutter v
on meiner Handfläche. Super! Flugs drei Tröge gefüllt – da ließ sich dann auch die zweite Bärin sehen. Sie versteckt ihre Jungen noch unter einer großen Baumwurzel, der Nachwuchs der forscheren Bärin – vier an der Zahl – saß träge in der Schlafröhre.
Die beiden Dachse blieben während der Fütterung im Bau – die Hitze setzt ihnen garantiert zu.
Galant wie immer stolzierte das Uhumännchen über den Baumstamm zu seinem Küken, seine Gattin schnappte sich ihres im Flug.


